Tuntenhaus Berlin
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…gehört dem Tuntenhaus!


2006 konnten wir durch Aktionen, eure Unterstützung und Berichte in vielen Medien die üblen Pläne der Hauseigentümer verhindern. Aber die Gefahr für unsere Projekte und unser Zusammenleben ist noch nicht gebannt.


Update Februar 2007:

Die aktuelle Situation unseres Hauses ist noch unsicherer als vor einem Jahr. Einer der drei "Hauseigentümer", Michael Brauner, will anscheinend den anderen beiden ihre Anteile abkaufen. Die Modernisierungspläne bestehen weiterhin, unklar ist, in welchem Umfang. Im Herbst haben die Vermieter die Verhandlungen mit uns abgebrochen, seitdem kommunizieren sie fast nur noch über ihren Anwalt (Jan Marcordes in Nürnberg) mit uns.

Die Anwaltsbriefe sprechen allerdings eine deutliche Sprache. Bis jetzt gab es

  • eine Räumungsaufforderung für unsere seit 1990 (mit Einverständnis aller bisherigen Vermieter) genutzten Gemeinschaftsräume und MieterInnenkeller im Vorderhaus-Tiefparterre
      • pauschal formulierte, windige Kündigungsandrohungen für alle Wohnungen im Vorderhaus wegen Vorwürfen wie: Untervermietung, Teilnahme an Kundgebungen, Anbringen der Leuchtreklame "Kapitalismus normiert zerstört tötet" an der Hausfassade.




Wir fordern immer noch:

  • Rücknahme der Räumungsaufforderung und der Abmahnungen für das Vorderhaus!
  • eine bezahlbare, unbefristete, kündigungssichere Lösung für das Tiefparterre
  • einen Gesamtvertrag für die ganze K86, einschließlich Dachböden und Höfe
  • Selbstbestimmung über unser Haus: wie es aussieht, wie wir es nutzen, wer hier wohnt
  • keine soziale Spaltung in Normal- und LuxusmieterInnen (Dachbodenausbau, Gentrifizierung des Vorderhauses)
 

Mehr zur Situation des Hauses: ka86.de

"Zwei Häuser, ein Problem" - Artikel aus dem scheinschlag, Juni 2006

"Una casa speciale" - Artikel (auf Italienisch) von einer Nachbarin, Januar 2007

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